Konfliktmanagement: das Big Picture lässt alle wieder an einem Strang ziehen!
Konflikte können sich Innerhalb eines Projektes an verschiedenen Linien entzünden: unter anderem am Projektziel, auf der inhaltlichen Ebene oder am unterschiedlichen Setzen von Prioritäten.
Diese Konfliktlinien haben zumeist eines gemeinsam: die im Konflikt involvierten Personen haben unterschiedliche Vorstellungen vom Projekt. In diesen Fällen hat sich als effiziente Konfliktbewältigungsmethode erwiesen, das Big Picture in Erinnerung zu rufen. Dieser Blick aus der Vogelperspektive vermittelt ein gemeinsames, einheitliches Bild auf das Projekt und seine Ziele.
Das Big Picture ermöglicht es den Teammitgliedern, einen allgemeinen Blick auf das Projekt bzw. die einzelnen Konfliktthemen zu werfen und so die eigenen Interessen in das Gesamtbild einordnen zu können. Außerdem entschärft es auch Einzelsituationen, in denen sich der Eine oder Andere im Moment überfordert fühlt. Dafür kann es sinnvoll sein, vorhandene Komplexitäten zu reduzieren, um einzelne Aufgaben besser erfassen zu können. Obendrein hilft es dabei, Prioritäten richtig zu setzen.
So wird durch die Fokussierung auf das Big Picture ermöglicht, dass alle Projektbeteiligten wieder das gemeinsame Ziel vor Augen haben und an einem Strang ziehen.
Ich mache das laufend durch den bewussten Einsatz der Projektpläne als Kommunikationsmittel. Punktuell forciere ich Gesprächsrunden, in denen alle Teammitglieder ihre Sichtweise mit ihren Worten darlegen sollen oder mit Kreativtechniken ihre Sicht der Dinge z.B. mit Lego darstellen oder zeichnen sollen. Egal welche Methode angewandt wird, wichtig ist das Beschäftigen mit dem Big Picture!